Droneframes SF25 5inch FPV Freestyle Frame
Heute nehmen wir einen Frame, von einem deutschen Team unter die Lupe.
Den Droneframes.eu SF25 Freestyle Frame. Der hat so einiges zu bieten, was man ihn am Anfang gar nicht so ansieht.
Es gibt den Frame mit 5-mm-Armen für 75 Euro oder mit 6-mm-Armen für 82 Euro plus Porto. Sollte man sich für die 6-mm-Arme entscheiden, hat man natürlich 1 mm weniger Bauraum beim Stack.
Somit haben wir einen Frame, der preislich mehr als fair ist. Vor allem, wenn man das mitgelieferte Zubehör mit einrechnet.
Achtung: Bis zum 30.11.25 bekommt Ihr mit dem Code: BlackweekSF25 nochmal 20% Rabatt auf den Frame.
Geliefert wird der Frame in einer stabilen Kunststoffbox, die danach auch später hervorragend Platz im Rucksack findet, um ein paar Kleinteile mitzunehmen.
Dazu gibt es dann noch eine persönliche Karte, was ich sehr nice finde. (Der abgebildete Arm, ist ein Ersatzteil und muss zusätzlich bestellt bestellt.)
In der Box ist alles sehr gut verpackt und ist wie ausgemessen für die Teile.
Um sicherzustellen, dass das Carbon während des Transports keinen Kratzer abbekommt, sind alle Teile nochmals ordentlich verpackt.
Die gedruckten Duckteile sind sauber, und alle Schrauben sind gut verpackt und beschriftet.
Lediglich der GoPro-Halter fand nicht mehr richtig Platz in der Box.
Es hat mich echt überrascht, wie viele Schrauben im Lieferumfang enthalten sind.
Es bietet wirklich alles, was man sich wünschen kann, egal ob man CaddxFPV, Walksnail oder DJI O4 PRO installieren möchte.
Jede Carbonkomponente ist äußerst präzise gefräst, und die Löcher für die Senkkopfschrauben sind ebenfalls fehlerfrei gebohrt.
Auch die Fräskante wurde mit Sorgfalt geglättet, was besonders gut am Bild der Arme zu sehen ist.
Außerdem wurden die Teile gründlich gereinigt, und ich konnte keinen Carbonstaub an ihnen finden.
Die Leute von Droneframes haben sich beim Konzept der Arme etwas Eigenes ausgedacht.
Es gibt keinen „Keil“, der hier die Arme stützt; vielmehr stützen sich die Arme gegenseitig an mehreren Punkten.
Mir gefällt es wirklich gut, und es hat sich nach dem Aufbau auch gezeigt, dass die Arme absolut 0 Spiel haben.

Der Grundaufbau ist hier sehr simpel.
Hier handelt es sich um einen sogenannten Split-Frame, was bedeutet, dass die Bottom-Plate aus zwei Teilen zusammengesetzt ist.
So entsteht mehr Platz für die FPV-Kamera und das Heck wird etwas flacher. Dieses Konzept hat sich bereits mehrfach als bewährt erwiesen.
Ich starte genau hier mit dem Aufbau: Die drei Teile sind dank der Einpressmuttern schnell zusammengeschraubt.
Die längeren Schrauben kommen auf die Innenseite, weil dort später die Standoffs mit montiert werden..
Danach bringe ich die Standoffs an und installiere den Kameracage.
Achten Sie darauf, dass die beiden kleinen Carbonplatten mit der Einpressmutter beim Kameracage verbaut werden.
An dieser Stelle sehen wir wieder eine Besonderheit dieses Frames. Später werden die beiden Platten jeweils mit Bottom- und Top-Plate verschraubt.
Es verstärkt nicht nur den gesamten Frame, sondern erleichtert auch später den Zusammenbau, weil der Cage nicht die ganze Zeit rumwackelt oder rausfällt.
So sieht es aus der Vogelperspektive…
2 Standoffs bleiben vorerst übrig, da sie später noch für den Cage benötigt werden.
Die Top-Plate wird jetzt noch montiert.
Es ist auf dem Bild deutlich zu sehen, dass sie sehr gut einrastet. Dank all der Verschraubungen, auch über den Cage, erhalten wir hier einen sehr steifen Frame.
Es ist ebenfalls schön zu sehen, dass der Videosender auf dem Top- oder Bottom-Plate montiert werden kann. Senkkopflöcher kommen hier auf beiden Seiten zum Einsatz.
Die TPU-Druckteile werden dann eingelegt.
Es gibt hier 2 unterschiedliche Mounts….
Einmal ein Set für CaddxFPV Walksnail und DJI O3 und O4, so wie einen Nanocam-Mount für die HD-Zero-Kameras.
Die Halterung für die Actioncam wird auf der Rückseite mithilfe von zwei Schrauben fixiert.
Er wird vorne über den Standoff gehalten und bittet zudem um einen zusätzlichen kleinen Schutz für die FPV-Kamera.
Und schon ist der Frame fertig aufgebaut.
Viele wissen, dass ich persönlich kein Freund von dem GoPro Mount bin.
Da ich der Meinung bin, dadurch unnötige Wackler im HD Footage mit dem Schwanenhals zu haben (aber halt auch nur, beim hardcore FPV Freestyle). Ich muss jedoch gestehen, dass dieser Halter sehr stabil ist. Hat er wohl auch dem vorderen Standoff zu verdanken. Da hier dann die ganze Fläche als Auflage genutzt wird.
Dronesframe hat sich gezielt für diesen Mount entschieden, da er eine hohe Flexibilität bei der Verwendung von Kameras bietet. So kann das maximale Sichtfeld (Field of View) der meisten Kameras genutzt werden, ohne dass Propeller im Bild sichtbar sind oder es zu leichten Farbverläufen durch die Propeller kommt.
Was Droneframes jetzt nicht mitliefert, sind die Antennen Mounts.
Hier passen auch viele Mounts vom Speedybee Mario 5 oder vom Quadmula Siren F5.
Diese wurden auch sehr gut auf der Homepage des SF25 mit aufgelistet
Bei der breiten Masse an Mounts kann ich das auch nachvollziehen…. mit/ohne GPS oder mit / ohne XT60 usw…
Dazu kommt, dass die meisten FPV Piloten auch selbst einen 3D-Drucker ihr Eigen nennen.
Dann bleiben hier noch ein paar andere Features zu nennen….
Die FC / Stack Schrauben sind von unten erreichbar, ohne irgendwelche Arme oder andere Frameteile zu entfernen.
So wie auch die Motorglocken, können gewechselt werden, ohne den Motor dabei abzuschrauben.
Wer die Wahl hat, hat die Qual…..
Der Akku kann in 4 verschiedenen Positionen verbaut.
Wurde zwar schon erwähnt, jedoch hier nochmal mit einem Beispielbild.
Man bringt alle aktuellen Digitalsysteme unter, so wie natürlich auch analoge Videosysteme.
Das gesamte Konzept des Frames hat mich wirklich begeistert.
Der Body ist schon klein gehalten, aber trotzdem passt alles rein.
Auch Props mit 5,1inch sind kein Problem, aber größer dürfen die nicht werden, sonst wird es mit dem Platz wirklich eng.
Flugtechnisch hat er mich beim Maidenflug sofort begeistert.
Einzige Sache, was zu erwähnen bleibt, aktuell gibt es noch sehr wenig Druckteile für den Frame. Was sich in Zukunft aber schnell ändern kann, dies ist nur der aktuelle Stand.
Bei einem Preis von 75 Euro für Version mit 5mm Armen bzw. 82 Euro für die 6mm Armen, hat man hier einen wirklich hochwertigen Frame, der sogar aus Deutschland kommt.
Was mal wieder zeigt, dass ein guter Frame auch weit unter 120 Euro kosten kann.
Bezugsquellen:

























